Ciao VENEDIG !

Venedig! Tag 2 und wir sind an einer Traum-Destination vieler! „Vitamine“  ist bereits zum 3. Mal mit uns hier und liegt diesmal auf der Insel S. Giorgio – ein kleiner, feiner Hafen gegenüber vom Markusplatz, den nicht nur die Lage, die Kleinheit & das saubere Wasser (dank des Offenseins auf 2 Seiten) sondern auch 2 supernette Marineure auszeichnet.    

Wir beschließen, uns vom öffentlichen Bus, dem „Öffi-Wasser-Bus“ in`s Herz von Venedig bringen zu lassen. Voller Erwartung nähern wir uns der Haltestelle und wollen ein Ticket lösen. Tja. Nur wo? Ein Rundumblick als auch eine Rundum-Suche bleibt erfolglos. So wenden wir uns an einen ebenfalls wartenden jungen Mann, der uns gerne weiterhelfen würde – aber merkt, dass er es nicht kann und erstaunt mit einer Gegenfrage antwortet: „Wie seid Ihr hierhergekommen“? Schnelle Antwort: „Mit dem Boot“ … – äh ja – als Schwarzfahrer ertappt? … neinneinneinneinnein… wir ergänzen schnell: „mit dem eigenen Boot“. Eine berechtigte Frage dieses mitdenkenden Italieners. Schließlich befinden wir uns auf einer Insel! Unverzagt sehen wir unseren Wasserbus kommen. Es wird wohl an Bord ein Ticket zu erstehen sein. Beim Betreten fragen wir die Schaffnerin. Mit einem kleinen Seufzer winkt sie uns weiter und meint freundlich „don´t worry“. Das lassen wir uns natürlich nicht 2x sagen und ganz ohne Sorgen steigen wir Nähe Markusplatz wieder aus – so zuvorkommend und Touristen-freundlich aber auch, die Italiener – und das ist eine viel sympathischere Erklärung, als dass der Fahrplan-Zeitdruck in Kombination mit Non-parla-italiano zum Durchwinken geführt hat *lach*

Das enorme Hochwasser vorigen Jahres hat keine (für uns sichtbaren) Schäden hinterlassen. Wie schön! Enorm was die Stadt und deren Bewohner da geleistet haben müssen!

Das spätnachmittägliche + abendliche Leben ist rührig – aber – man kann sich gut rühren! Auch auf dem Markusplatz! Ungewohnt und coronaverschuldet. So wie auch die Masken, die von sehr vielen getragen werden – teils aus Überzeugung, teils um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Die 2 Polizeibeamten am Nachmittag: ja, die 2 Bundesheerler am Abend: nein.

Aber wie immer besticht Venedig durch die Schönheit der großen Gebäude und der schön hergerichteten Fassade der „ersten Reihe Erdgeschoß“, durch die unendlich vielen kleinen Brücken, die vielen Gondeln und deren Gondolieris in den rot-weiß- oder schwarz-weiß-gestreiften Matrosenshirts, die vielen kleinen Souvenirgeschäften und -standln, den vielen Gelati-Angeboten, das rege Treiben auf dem Wasser in den großen und kleinen Kanälen…. Und durch das südländische Flair und Lebensgefühl….

Überraschend viele Hunde sind auf den Straßen zu sehen, (große, kleine, dicke, dünne, helle, dunkle, rassige als auch gut Gemixte, das einzige sich durchziehende Merkmal ist: Kurzhaarigkeit – ich könnte mir vorstellen, dass dies mit den durchschnittlichen Temperaturen zusammenhängt *lach*), vor allem an der kurzen Leine, einige wenige haben das Glück, frei laufen zu dürfen. Aber alle ruhig, alle friedlich, alle zufrieden – so der Eindruck.

Hm….. meine lieben Wald- und Wiesen-Hunde daheim, Cappuccina + Balu: Ihr hättet gar keine Zeit zum „Zeitung lesen“, weil ihr vollauf damit beschäftigt wärd, Euren 2-Beiner (den, der die Leine trägt 😉) nicht aus den Augen bzw. aus der Nase zu verlieren …. *lach* 

Meine lieben, supersüssen, wunderbraven Wuffis: genießt die Freiheit auf den vielen Grünflächen dahoam und die gute & liebevolle Betreuung von Euren aktuellen 2-Beinern – lasst es Euch gut gehen!

Wir genießen Venedig, schauen von Brücken, gehen durch enge Gassen, genießen die quirlige Melodie der italienischen Sprache….

Wieder bei „Vitamine“ setzen wir uns noch auf die Pier, um das Treiben auf dem Wasser, dem „großen Kanal“, zu beobachten und unsere Pläne für die nächsten Tage zu überlegen und unsere „Möglichkeiten im Kopf“  für die nächsten Monate zu kreieren….