Karibik: gechilltes Seglerleben – ganz „nach Plan“

We are sailing….. 🎶… we are sailing …. 🎶💃
Ab in den Süden – auf nach Trinidad!

Nach dem „Anker hoch“ in St. Anne auf Martinique ist das nächste Ankerrasseln in der Rodney-Bay auf St. Lucia, der südlichen Nachbarinsel von Martinique, geplant.
22 Meilen, ca. 5 h.
Bei aktuell schnittigen 20 Knoten Wind machen wir – hart am Wind – 5 Knoten Fahrt.
Mit der ganzen Fock und dem 1/2 Groß …. – Sommer, Sonne und Meer… ein seglerischer Traum!😍

Der Stopp in der Rodney-Bay im NO von St. Lucia dient diesmal nur einem einzigen Zweck:

„Waterproof“-Besorgung!

Unser Bimini leckt – dies soll das Wunderding sein, dass es wieder heile macht!

Weiter geht´s gen Süden!

Der „schwimmende Händler“ auf seinem gut mit Obst, Gemüse und lebenden Pflanzen bestückten Arbeitsboot mit 3 Außenbordern dreht wieder ab, ohne Geschäft gemacht zu haben. Aber mit unseren guten Wünschen dafür!

Weiterhin hart am Wind unter guten Wetterverhältnissen gleiten wir gemütlich über die angenehme See – Seglerherz, was willst Du mehr!

Die „Pitons“ im Süden von St. Lucia erscheinen backbord, hin und wieder taucht ein hübsches Segelboot auf, hin und wieder steckt mein Lieblingsmensch seinen Kopf aus der Luke.
Die Sonne lässt diesen Abend nur für uns ihre finale Farbenpracht spielen – ein Sonnenuntergang auf See ist an sich an Schönheit, Romantik + Wohlfühlgefühl kaum zu überbieten.


Nächster Halt:
Chateaubelair-Bay im Nord-Westen von Saint Vincent!

Saint Vincent´s bunten Häuschen leuchten tagsüber zu uns herüber, des nächtens deren Lichter.
Ein Junge nutzt sein Surf-Board, um von A nach B zu kommen und ein Erwachsener nutzt sein Brett für sein Business: er paddelt zu Segelbooten, bietet an, deren Müll mitzunehmen, gegen „was Du von Herzen geben willst“ und finanziert sich so seinen Lebensunterhalt. Oder zumindest einen Teil davon.
Kreative Geschäftsideen, mit denen seinen Mitmenschen Gutes getan wird, gehören unterstützt! Er paddelt ohne Müll, aber mit ein paar guten alkoholfreien Drinks, zum nächsten Boot!

Und weiter geht´s in die Admiralty Bay auf Bequia!

Sie übt aktuell eine hohe Anziehungskraft auf uns aus!

Wiederum bei – ja, tatsächlich – schönstem Strahlewetter!

„MaLu“ mit ihrer lieben Crew Susi + Micha zieht uns magisch an!
Seit Almerimar (Festland Spaniens) kreuzen sich unsere Wege immer wieder mal – und immer wieder ist es ein herzerwärmendes, lustig-erfrischend-interessantes gemeinsames Sein!
2 Norddeutsche + 2 Ösis in der Karibik – ui, da wird wohl einiges an Seglergarn gesponnen!

Schwimmenden Besuch bekommen wir am nächsten Tag. Segler sind zum einen gut vernetzt und zum anderen ein offenens, (meist) kommunikatives Völkchen – und so ergibt sich vieles „stegreif“ ….


Anker hoch!
Es gilt nach wie vor: Ab in den Süden!
Diesmal mit wenig Wind. Vielleicht gut für Schmetterling?
Sepp gibt sein Bestes, um dem Gros die Richtung zu weisen – und zwar entgegengesetzt zur Genua. (die Segelstellung sollte dann von achtern so aussehen wie ein Schmetterling – dem Namensgeber)
Nach dieser Anstrengung hat er sich natürlich ein Powernapping verdient.
Währenddessen geht es draussen weiter mit „Strahlewetter“!


Nächster Halt:
West-Bucht auf Ronde Island!

Nächste Wiedersehensfreude:
SY „Pleasure II“ wartet hier auf uns!
Umärmelung, Erfahrungen, Erlebnisse, Wünsche und Träume austauschen mit dem deutsch-schweizer-kroatischen Pärchen Helena + Martin!
Und abgeben von einigen Lebensmitteln, die wir ihnen von Martinique mitgebracht haben.
(die französischen Inseln bieten europäischen Lebensmittel-Komfort)

Wir verbringen schöne Stunden miteinander – und seitdem zieren extravagant hübsche, einzigartige, von Helena mit viel Liebe selbst gemachte Aufbewahrungs-Behälter unsere Vitamine … oh Freude!

Next stop:
Scotland bay auf Trinidad!

Unglaublich aber wahr: noch immer oder schon wieder: Strahlewetter!
Eine der besten Genuß-Tätigkeiten: Power-Napping!

Die Scotland-Bay begrüßt uns mit einem Regenbogen – das ist aber nett!
Trinidad ist die Insel, die in der Karibik unsere „Home-Base“ geworden ist.
Hier haben wir unsere „Große“ gekauft, hierher – zu Peake – kommen wir, um (die meisten) Reparaturen und Verbesserungen durchzuführen.
Wie nett, dass der Himmel ein Zeichen setzt, um uns willkommen zu heißen!