Karibik/Grenada: St. George´s – Entspannen im „Spa“

Von einem Hafen-Aufenthalt in den nächsten?
Wir sind doch gerade erst dem trinidad´schen Werft-Leben entkommen und freuen uns auf einsame Buchten mit kristallklares Wasser und rund um uns NIX?

Wir wären nie auf die Idee gekommen – aber unsere liebe La Bohème hat uns inspiriert!
Und so verbringen wir gemeinsam 2 Nächte in der Port Louis Marina in St. George´s – im NW von Grenada!
Am Swimmingpool, mit Blick auf die Superyachten, haben wir auch tatsächlich richtig gut entspannt!

Die Marina ist klein + fein, incl. der Möglichkeit, einzuklarieren. Wie einfach! Wie praktisch!
Mit hübschen Wand-Malereien, Restaurant, Schwimmbad, kleinen Häuschen und noch kleineren Wohnwagen-Lebens-Träumen.

Die Crew von La Bohème, Sandrine und Philippe, haben dieses „Spa-Leben“ nach dem anstrengenden Aufenthalt im „Arbeitslager Trinidad“ schon mehrfach genossen – und ja – es es lässt sich hier richtig gut relaxen!
Nur …. die Paparazzi´s sind halt immer und überall! 🤣🤪 ….

Die Marina rüstet sich für die Ankunft der ARC+ 2025.
Zig Boote werden mit ihrer Crew in den nächsten Tagen freudestrahlend und mit vor Stolz geschwellter Brust nach ihrer Atlantiküberquerung (von der Karibik über Kapverden) HIER einlaufen.
Nach 20 Tagen+ NUR Wasser rund um sich hungrig auf Karibik-Flair, Gesellschaft, Cocktails und gutem Essen, Musik, Party + mehr!

Wir genießen zu 4. !
Käpt´n Sandrine nimmt mich mit zum Lebensmitteleinkauf (mit dem Dinghy gleich gegenüber, über´s Land eine weite Strecke).
Philippe und Josef (Sepp´s Name in der Geburtsurkunde ist weltweit ein Begriff ;-))
führen Männergespräche am Pool – sicher auch über die großen Artverwandten der höher motorisierten Klasse direkt davor.


La Bohème – unsere lieben Franzosen ….
in Brasilien (Marina Jacaré) sind wir uns erstmalig über den Weg gesegelt, in Lencois hat sich der Kontakt intensiviert und seitdem bleiben wir in Kontakt, treffen uns immer wieder und haben uns schon richtig gut kennen und lieben gelernt !

Franzosen eilt ja der Ruf voraus, dass sie sich weigern, andere Sprachen zu lernen. Schließlich sollte „französisch“ DIE Weltsprache sein!
Einzig und allein für Frankreich, „La Belle Nation“, wäre dies würdig und recht!
(Frankreich hat und hatte in vielen Teilen der Welt Kolonien, in denen nach wie vor Französisch gesprochen wird. Ein Franzose könnte von Kolonie zu Kolonie reisen. Das tun sie dann aber doch nicht, die Franzosen. Der Rest der Welt bietet halt doch auch einiges! *lol*)

Unsere 2 sind – natürlich – eine Ausnahme!
Auch in Frankreich wird Englisch an Schulen unterrichtet.
Sandrine ist eine davon, die diese Sprache den Kids näher bringt.
Philippe hat Niederlassungen seiner Firma nicht nur in französischsprachigen Teilen der Welt gegründet – nein – auch in englischsprachigen.
In der Zeit, als wir uns in Lencois nähergekommen sind, war Philippe´s Englisch „eingerostet“.
Aber er hat es – wir glauben ja, EXTRA FÜR UNS *lol* – aus den Tiefen seines Gedächtnisses geholt, aufpoliert und aktiv erweitert. Auch Sepp und ich lernen täglich aktiv mit Duolingo (einer SprachenApp).
Und so unterhalten wir uns prächtig in einer für uns allen fremden Sprache und helfen uns gegenseitig beim Finden der Wörter und Formulierungen – den Rest vollführen wir mit ausdruckstarker Gestik + Mimik – DER universellen Sprache weltweit/worldwide/monidal!

(Ein bißchen bin ich ja auch traurig darüber …. denn ….
für mich ist Französisch die schönste Sprache der Welt! *blink*)


Jedem Anlegen folgt ein Ablegen:
Dass Bord-Leben auch gefährlich sein kann – das hat das Ablege-Manöver gezeigt.
*auaaaaaaa*

Einer meiner Zehen hatte intensiven Kontakt mit dem Block des Traveller-Schlitten.
Tja … jetzt stellt sich die Frage ….
WAS ist die beste Unfallverhütungs-Strategie:
Traveller abbauen oder an Bord geschlossene Schuhe tragen? …. 🥴