Exkurs in´s Segler-Leben: „Einkaufen“

„Einkaufen … ganz einfach?“
Die Bandbreite der Beliebtheit für „Shoppen“ reicht wohl von
„Hurraaaa, ich gehe einkaufen!“ bis zu
„So ein Shit. Ich muss einkaufen.“

Immer schon reihten wir uns eher beim 2. Extrem.
An Land ist es meist mit keinem großen Aufwand verbunden. Man geht ein kurzes Stück oder man setzt sich in´s Auto, kauft ein, kommt retour – und aus. Fertig. Schluss.

Wie ist das „auf Boot“ mit dem „Bunkern“?

Jahaaaa – mit einem guten Beiboot + gutem Motor auf demselben, gutem Wetter und einer Einkaufsmöglichkeit in der Nähe … auch gar kein Problem …. nur etwas „sportlicher …. 🤣🤪😊


Einerseits:
mühsam !
Hier war es nur ein kleiner Lebensmitteleinkauf mit einem Shop ganz in der Nähe.
Aber:
– alle Möglichkeiten müssen an jedem neuen Ort erstmal herausgefunden werden
– die Wegstrecken sind oft deutlich weiter
– das Wetter kann deutlich schlechter sein
– Spezialläden (der spezielle Simmering, der gebraucht wird oder gar mal eine neue Matratzenauflage) können auch mal weitweitweg sein.
– und dann ist da noch Thema Dinghy-Motor, der immer wieder mal in unpassendsten Momenten den Dienst verweigert (er ist wahrscheinlich auf allen Segelbooten das am 2häufigsten reparierte Teil – gleich nach den Toiletten *lol*)

Andererseits:
Genau solche Dinge machen das Bootsleben so attraktiv!
– Man wird sich bewusst, was man denn nun wirklich braucht – und worauf man auch gut und gerne verzichten kann.
– Es schwingt ein Hauch von Abenteuer mit!
– alltägliche Wegstrecken sind über Wasser zurückzulegen – wie toll ist das denn!
– Wind und Sonne auf der Haut – Lebensgefühl pur!

Und auch wenn es noch viel einsamere, abgelegenere, unter diesem Gesichtspunkt schwierigere Regionen auf unserer schönen Erde gibt – auch hier in Trinidad ist zu spüren:

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„Back to the roots – und das Leben bietet noch viel mehr!“