Eine der Perlen der Karibik, Sandy Island auf Carriacou, liegt in unserem Kielwasser.
Wir sind auf dem Weg zu den Tobago-Cays – einer weiteren karibischen Perle – und auf der Strecke liegt: „One-Umbrella-Island“!
Was für eine Perlenschnur!
Jetzt, nach Beryl, vor Beryl und auch schon vor 20 Jahren (laut Foto von Wolfgang, der damals bereits die Karibik besegelte ,-)):
ein Sandhaufen im Nirgendwo + sein Wahrzeichen:
ein Sonnenschirm aus Holz+Palmblättern!






Laut Justin (unserem lieben Freund auf Carriacou) gibt es einen Kümmerer, der gewissenhaft dafür sorgt, dass der Name gerechtfertigt bleibt.
Natürlich hat sie auch einen „offiziellen“ Namen: „Mopion“
Heute fahren wir nur vorbei – letztes Jahr sind wir vor Anker gegangen und haben sie uns erschnorchelt. 😉
Weiter geht´s zu den Tobago Cays – ebenfalls zum 3. oder (uuups!) 4. Mal.
Die Vorfreude ist groß!
Sind die Cays (die trotz des verwirrenden Namens zu St. Vincent und den Grenadinen gehören und nicht zu Trinidad + Tobago) doch eines unserer absoluten Karibik-Highlights!
Dieses ganz besondere Fleckchen Erde bzw. Wasser wird auch als „Juwel der Grenadinen“ bezeichnet und soll das schönste Korallenriff der Karibik beherbergen!
Das Wasser ist kristallklar und flach, mit unglaublichen Blau- und Grüntönen. Palmen und Sandstrand runden das „Wir-sind-im-Paradies-Gefühl“ über Wasser ab.
Unter Wasser ist es schier unmöglich, beim Schnorcheln KEINE Schildkröten und Rochen zu sehen – oft sind gleich mehrere im Blickfeld!
Die Boat-Boys erwarten uns!
Sie helfen uns, an einer freien Boje anzulegen, hoffen auf ein kleines Trinkgeld und fragen höflich, ob wir zum Abendessen zur „Mama“, dem einzigen Restaurant weit und breit, kommen.
Nein – Danke – Heute nicht.
Wir kennen es von vor + nach Beryl.
Ja, die Ausläufer von Beryl haben auch hier gewütet und jeder Gast zählt!
Bestimmt. Bzw. zahlt.
Wir genießen heute „Schaukeln an Boje“ auf Vitamine, nach gut 3 Stunden und knapp 18 Meilen.






Alle 5 unbewohnten Inselchen der Tobago-Cays werden vom „Horse Shoe Reef“ geschützt.
Dieses große Korallenriff umgibt vier der Inseln wie ein hufeisenförmiger Schutzwall und hält die Atlantikdünung weitgehend ab.
Das dies tatsächlich funktioniert, erfahren wir HEUTE.
Liebe Segelkollegen haben uns abgeraten, in diesen Tagen des starken Ostwindes, herzufahren. Aber da es für uns die – voraussichtlich („plans change quickly“ „Pläne ändern sich schnell“ – des Seglers fast tägliche Erfahrung ;-)) – letzte Möglichkeit, DIESES karibische Paradies zu besuchen, sind wir hier, und wir stellen fest:
Wind – ja. Dünung: nein –> alles gut.
Die Strömung (IMMER aus dem Osten durch Wind + Welle) ist stark – stärker als „normal“. Auch wenn die Welle abgehalten wird – die Strömung wird vom Wind getrieben.
Ohne Flossen keine Chance, dagegen anzukommen. Mit Flossen problemlos – nur anstrengender.
Dies macht sogar einen Hauch von Abenteuer + absolut positivem Adrenalinkick aus!
Wenn wir die Insel noch nie umschnorchelt hätten, hätten wir es HEUTE nicht getan – die Wellen branden auf der dem Ankerplatz abgewandten Seite ordentlich an!
Aber – es ist ja nicht das erstemal … wir haben quasi Heimvorteil – und auch diesmal wieder ist es eine bezaubernde Erfahrung, die Unterwasserwelt, ihren Formen- und Artenreichtum rund um die Insel zu erleben!
Tobago Cays + deren Bewohner – Eindrücke vom letzten Jahr:
https://www.seebaerlis.at/karibik-tobago-cays-schildkroetenalarm/
Die Inselwelt von St. Vincent + den Grenadinen ist seit 1979 einer der selbständigen Staaten in der Karibik. Er gehört zwar nicht zu den ganz armen – aber auch nicht zu den reichen.
Seit einem Viertel-Jahrhundert sind die Tobago-Cays ein „Marine Park“ – ein Naturschutzgebiet. Die Ranger fahren täglich die Boote ab, um eine Gebühr einzuheben.

Diese Gebühr macht für Vitamine (ein Boot + 2 Personen) pro Nacht ECD (ostkaribische Dollar) 90,- aus.
Das sind aktuell knapp Euro 30,– und ist somit – im Vergleich mit anderen Bojen-Plätzen – teuer.
In Seglerkreisen wird sich darüber stark mokiert – unseres Erachtens ist dieses Juwel mit seiner reichen Unterwasserwelt an sich „unbezahlbar“.
Unverändert schön + bezaubernd!
Hier unsere Erlebnisse von vor einem Jahr:
https://www.seebaerlis.at/karibik-tobago-cays-schildkroetenalarm/


