„….. schütze ich Dich vor dem Land!“
Dass dies nicht immer zur Zufriedenheit gelingt, an so einem traurigen Beispiel segeln wir gerade vorbei …..

In diesem oben zitierten Chanson setzt sich Peter Blaickner mit dem Leben auf dem Meer und den damit verbundenen Gefahren auseinander.
Er beschreibt eine Allianz, in der jeder Partner seine spezifischen Stärken einbringt, um den anderen vor dessen jeweiligen Gefahren zu bewahren.
Diese Zeile aus dem Lied wurde auch eine Metapher für das Meistern von Lebensstürmen ganz allgemein.
Hier erleben wir es in seiner ursprünglichen Definition.
Brutal, in seiner ganzen Härte und in „Echtzeit“.
Was für ein Drama – am Beginn des Einfahrtkanals nach Pointe-à-Pidre (Guadeloupe) – direkt vor uns – ein Segelboot am Riff „zerschellt“.
Das Unglück geschah gestern – noch immer sind Pilotboote darum bemüht, es vom Riff herunterzuziehen.





Für uns (und wohl für jeden vorbeifahrenden) ein Mahnmal, ständig vorsichtig und wachsam zu sein und zu bleiben!
So wohlgesonnen uns das Meer bis dato immer war – es verlangt Respekt und Achtsamkeit.
Im Bruchteil einer Sekunde kann sich ein Lustspiel in eine Tragödie verwandeln.

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Update bzw. Nachtrag:
einen Tag später sehen wir genau dieses Boot – in Begleitung der Pilotboote – in den Hafenbereich einfahren!
Und das auf eigenem Kiel!
So eine Freude!
Die Mühen der Pilotboote und wohl so manches Stoßgebet des Eigners haben zum Erfolg geführt!
Und dass sogar aus eigener Kraft schwimmend!
Darauf hätten wir ganz sicher nicht zu wetten gewagt ….


