Karibik/Trinidad: die schönen Seiten des Werft-Lebens

Aufenthalt in der Werft – damit assoziiert wohl jeder Segler viel Arbeit, viele Mühen, viele Probleme und auch die zusätzlichen Rahmenbedingungen, nämlich „laut, dreckig und (zumindest rund um den Äquator) unsagbar heiß“ sind absolut ungeeignet, um den Wohlfühlfaktor zu heben.
Aber – natürlich – wo Schatten ist, da gibt es auch Licht!

Hier folgt eine Laudatio an´s Werft-Leben –
an die angenehmen, gemütlichen, wohlfühligen, sonnigen Seiten eines Lebens mit Boot an Land bzw. noch oder bereits wieder schaukelnd, aber involviert in´s Werft-Leben.
Aktuell in Trinidad bei Peake!

Dazu zählt:
Gemütliches Beisammen-Sein beim Freitag-Abend-Barbecue (gesponsert von der Werft) am werfteigenen Grill-Platz – superschön gelegen unter Palmen am Wasser!
Hier wie auch im gesamten Werft-Areal trifft man – zwangsläufig und/oder bzw. natürlich *lach* freiwillig – alte Bekannte und lernt neue kennen!

Zum Beispiel die Crew unserer SY Noah (Antonia + Tim), SY Mojito (Anne + Xavier), SY La Bohème (Sandrine + Philippe) – sie alle fallen unter „alt“ und „Kennengelernt in Brasilien“.
Und dann gibt´s auch die „neuen“ Crew´s:
SY Lady Sea (Debbi + Simon), SY JETZT (Monika + Robert)
Unter „mittelalt“ fällt die Crew von SY Hein Goude Wind (Karin + Volker), SY Vesta (Grit + Ulf) und SY Plan B (Barbara + Thomas – beim nächsten Mal gibt´s vielleicht auch ein Foto von der Crew *zwinker*)

Was für absolut vielfältige, lustig-interessant-wohlfühlige Begegnungen uns die Segler-Community doch auch beschert!

Es gibt auch wunderschöne „Alleingänge“ – nur wir 2 …..
und eine Dinghyfahrt, um von einem netten gemeinsamen Abend wieder nach Hause zu kommen, hat nach wie vor den Touch von „Freiheit + Abenteuer“!


Auch die What´s-App-Gruppen (eine für „alle Trinidad-Segler“, eine für jede Werft) bieten eine guten Möglichkeit, dass einem bei großen und kleinen Anliegen rund um´s Seglerleben geholfen wird oder man helfen kann.
Dass dieses unser Leben so ganz anders ist, als wir es gewohnt waren, darauf hat diese Info eines „Alteeingesessenen“ hingewiesen :
(Gruppensprache englisch)

People new to Trinidad and the Caribbean:
When you enter a room, maxi, bus stand, and soforth;
it is customary to say good morning/afternoon/evening/night.
Try it you might open up a conversation.
That is, as a newcomer to a room you are expected to speak first;
a little different than where we came from.

Und hier in Deutsch:

An alle Neuankömmlinge in Trinidad und der Karibik:
Wenn man einen Raum, ein Maxi-Taxi, einen Busbahnhof usw. betritt,
ist es üblich, „Guten Morgen/Nachmittag/Abend/Nacht“ zu sagen.
Probieren Sie es aus, vielleicht kommen Sie so ins Gespräch.
Das heißt, als Neuankömmling wird erwartet, dass man zuerst spricht;
etwas anders als in unseren Heimatländern“.

Wir kamen von good old Europe gerade rechtzeitig zurück nach Trinidad – so dass wir auf unserer lieben Noah Antonia´s 46. Geburtstag mitfeiern konnten und durften!
Wie zauberhaft, Dich zu kennen, liebe Antonia!
Du bereicherst unser Leben – viiiiiiel mehr, als Du glaubst!

Die Schwarzwälder-Kirsch-Torte – handmade von Debbie, SY Lady Sea – sieht nicht nur fantastisch aus – sie schmeckt ebenso!

Das Leben ist süß!
Und mit neuer Aloe vera + Basilikum (von der lieben Philippinin im Hausboot auf der Werft) und wohlschmeckenden Cheesecakes (Topfenkuchen) an Bord bekommt die Schwere von „earn your stripes“ („Erfolg durch harte Arbeit“) einen federleichten Nachgeschmack und mit sooooo vielen lieben Freunden an der Seite lässt es sich leicht zum Leben sagen:
„Why not“ !
– nicht nur zur Weihnachtszeit ….