Fernando de Noronha – Insel-Leben



Bei unseren Landgängen sind wir höchst überrascht und erfreut über die Sauberkeit der ganzen Insel und bestaunen das Müll-Trennungs-System (nach Afrika fällt es uns wohl besonders auf ;-)), freuen uns über das viele Grün und den Flair von Bergen und Hügeln und freuen uns über die Freundlichkeit der Bewohner (nach Afrika hätten wir nicht gedacht, so schnell wieder auf so nette Menschen zu treffen).

Typisch brasilianisches Lebensgefühl?
Das würde uns gefallen!

Auch wenn sich Verständigung mühsam gestaltet – hier wird portugiesisch gesprochen und sonst nix (was uns auch überrascht – ist es doch eine Touristen-Insel – aber eben hauptsächlich für Brasilianer ;-)) ist man bemüht, uns zu verstehen und uns zu helfen, und das in einer umwerfenden Lockerheit und Einfachheit.

Die Taxi-Fahrerin, die uns zur Bank bringt, um Geld zu wechseln (und sie somit auch bezahlen zu können) macht den Vorschlag, doch einfach später zu zahlen. Die Bank hat nämlich geschlossen.
Ach ja? Oh ja – gerne! Wie bzw. wo werden wir sie finden?
Ach das klappt schon!

Hier lernen wir auch erstmalig den signifikanten, deutlichen, man könnte auch sagen übertrieben dargebrachten „Daumen hoch“ kennen, mit dem signalisiert wird:
„Okay – ich habe verstanden, Du verstehst mich nicht. Alles gut, dieses Zeichen verstehst Du bestimmt“ – Wie süß!

Netterweise wechselt uns der Chef der verspielt gestalteten Pizzeria (sein Pizza-Teig ist, nachdem er ihn ein paar Mal durch sein „Bügelmaschine“ durchlaufen hat lassen, hauchdünn – jeder Strudelteig würde vor Neid erblassen – eine interessante Art, Pizzateig zu gestalten!) etliche Euro in Landeswährung – und schon sitzen wir im Bus (auf dem keine Menschentrauben hängen ( Afrika, Afrika… 😉 ) ) und machen eine Inselrundfahrt!
Bei einer verlockenden Bucht steigen wir aus… und gleich wieder ein: Der Eintritt zum Strand ist kostenpflichtig. Nein – Danke. Ein paar Fotos von außen reichen uns!

Diesem Pizzeria-Chef ist es auch zu verdanken, dass wir bei der netten Taxi-Fahrerin keine Schulden haben. Wir haben sie zwar nicht mehr wiedergefunden, aber wir haben das Geld dem Vermittler des Vermittlers des Taxis gegeben. Es wird bestimmt gut angekommen sein!