Wie beeindruckend!
Die Mächtigkeit des Flußes „Pará“!
Wir folgen ihm bzw. dem Südufer der Insel Marajó, das steuerbord an uns vorbeizieht.
Hier heraussen, kurz nach der Stadt Soure, ist der Rio Pará“ noch an die 20 Kilometer / gut 12 Meilen breit !!!
Auch wenn er als „Fluß“ bezeichnet wird, ist es genau genommen eine 180 km / 112 Meilen tief in´s Land ziehende Meeresbucht, die – so google – „über meist schiffbare Gezeitenkanäle“, sogenannte „Furos“, mit dem Rio Amazonas, dem Hauptfluß, in Verbindung steht.
Glücklicherweise.
So hat die geplante Umrundung der Insel Marajo auf vitamin´schem Kiel gute Chancen auf Erfolg ……



….. auch wenn diese Furos (die kleinen Kanäle) im SW von Marajó, erst bei guter Vergrößerung zu erahnen sind – und man sie auf der Übersichts-Abbildung der ganzen Insel vergebens sucht ….
… der Zusatz „meist schiffbar“ lässt ja nun wirklich keine seglerischen Wünsche offen!

Unser auserkorener Ankerplatz für die kommende Nacht bringt uns hart am Wind mit Hilfe von Genua und Groß bei ruhiger See (oder sagt man hier schon „bei ruhigem Fluß“? *lol*) und besten Bedingungen ca. 25 Meilen weiter hinein.
In die „Baia de Marajó“.
Der Fluß „Pará“ ist nach wie vor immens breiiiiiiit!
Viele Arbeitsboote begegnen uns ….
…. uns Freizeitboot unter Segel.
Wir fühlen uns – wieder einmal – absolut privilegiert!










Und der Käpt´n?
Er steckt hin und wieder seinen Kopf aus dem Niedergang.
Er verkeilt sich hinter´m Skippertisch und macht Boat-Office!
An der Südspitze des kleinen Inselchens „Ilha Cotijuba“ spürt der Anker zum 2. Mal Amazonas-Boden:
Im Windschatten und an der Südspitze des kleinen Inselchens „Ilha Cotijuba“ – bereits zur Gemeinde Belém gehörend.

Diesmal ist es ein reiner Ankerstop – auch wenn Cotijuba ein Naturschutzgebiet mit schönen Sandstränden sein soll – wir genießen den Sonnenuntergang an Bord!



