Hallberg Rassy 382
Erstwasserung: 1987
eine unfreiwilige Metamorphose
Der wolkenverhangene Himmel im Norden Siziliens zeigt sich heute von der düsteren Seite.
Obwohl die 4 Knoten ein idealer Wind für den Spinnacker wären, setzen wir vorsichtshalber nur die Genua mit den Spi-Schoten. So können wir die Genua weiter fieren (damit kommt sie einem Gennacker näher) und doch ist sie leichter handzuhaben, wenn stärkerer Wind aufkommen sollte.

Steinmanderln + Schwefel-Gesichter
„Auffi auf´n echten Berg!“
Der Berg ruft! Nein- nicht der Präbichl ruft, um auf weißem Schnee und mit Brettln an den Füßen hinunterzuwedeln.
Der Vulcano ruft, um Lavagestein und Vulkankrater zu erkunden!
Um 4 h 30 folge ich dem Ruf und verlasse die Bugkabine, unser Schlafzimmer. Vitaminchen bringt mich an´s Ufer, der Fußweg führt durch die noch leise, verschlafene kleine Stadt bis zur Abzweigung des Wanderweges, hinauf auf den Vulcano.
Ein großes, gut hinter einem Baum verstecktes Hinweisschild warnt vor den Gefahren des austretenden Schwefels.
Ein Abstecher zur Insel Vulcano
Auf in den Norden! Auf zur Insel Vulcano!
Wie schön! Der Abstecher geht sich aus!
Ein Blick in die Wetter-Apps´sagt zwar, dass wir die Segel nie auspacken und die ganze Strecke unter Motor zurücklegen werden – aber – Vulcano soll es wert sein!
Straße von Messina
Ciao Ostküste Siziliens – auf in´s NO-Eck bzw. in die Straße von Messina!
Zum Abschied blinzelt uns die Ätna-Spitze, heute erstmalig ohne Kopfbedeckung,, freundlich zu.


