Der Regenzeit in Cabedelo (Mai bis August) sind wir „großräumig“ ausgewichen – diese Monate haben wir im gemäßigten Klima Österreichs verbracht – und auch genossen.
Auch jetzt, im September ist es hier in der Marina Jacare noch richtig heiß (nona – wir sind in den Tropen!) und immer wieder mal ist mit einem Regenschauer zu rechnen, der Mücken-Heerscharen sind es allerdings weniger geworden. Halleluja!
Brasilien – Marina Jacare – ab auf´s Trockendock bzw. ab nach Österreich
VITAMINE verlässt ihr Element und kommt auf´s Trockendock!
Der kleine Massey Ferguson hat sie brav tuckernd, wenn auch etwas keuchend und ächzend – gut auf ihren mit hoher Mauer und Glasscherben gut gesicherten „Platz im Grünen“ in den Hinterhof gebracht. Tiago + Fernando, die beiden Marineuris und generell „Boys für alles“ stellen sie gut und sicher an ihren Platz.
Brasilien: Marina Jacaré bei Cabedelo
Der kleine Ort Jacaré Village (ein Vorort von Cabedelo, einer 80.000-Seelen-Stadt) und die Marina Jacaré haben uns beschaulich-gemütlich empfangen.
Das Marina-Gebäude bietet nebst gutem Internet auch ein angenehmes Arbeits-Ambiente!

Brasilien: von Fernando nach Jacaré
Nach 2 Tagen im grünen Inselparadies Fernando de Noronha segeln wir heute noch weiter ans brasilianische Festland, nach Cabedelo im Bundesstaat Paraiba, in die Marina Jacaré.
Diesmal „nur“ 2 tage (und Nächte) „on tour“ – so der Plan.
Unsere Aufenthaltsgenehmigung endet um 18 Uhr – pünktlich heben wir den Anker (mitteleuropäische Gründlichkeit).
Und mittlerweile wissen wir ja, dass die netten Mannen der Behörden direkten Blick auf unseren Ankerplatz haben!
Der Sonnenuntergang leuchtet in schönen Farben vor VITAMINE´s Bug –
die Richtung stimmt – wir fahren gen Westen!

Fernando de Noronha – Marke: „Paradies“
Auch wenn wir immer wieder überrascht + erfreut sind von der Schönheit dieser kleinen Insel – last but not least: unser persönliches Juwel:

Wir finden es – natürlich . zufällig (sofern es Zufälle gibt ;-).
Auf einer Land-Erkundungstour zu Fuß gehen wir einen Weg entlang, der weder besonders hübsch noch besonders andersartig ist. Eigentlich wollten wir schon umdrehen, ein paar Burschen sprechen uns an, wir lächeln uns gegenseitig an (da ja nix portugues) und gehen noch ein Stück weiter… und plötzlich::
eine breite Holztreppe, die schier unendlich nach unten führt:….
und über eine kurze steinige Strecke in einen Sandstrand endet, auf den die Atlantikwellen in beachtlicher Höhe übermütig heranstürmen.
Die kleinen Echsen haben uns wohl zugerufen …..
In Atlantis, dem mystischen Inselreich von Platon, dem griechischen Philosophen, kann es nicht schöner sein!
Verständlich, dass Frank, der Kanadier, der uns (im besten Englisch natürlich, dass unseren Portugiesisch-Schock etwas reduziert) hilft, das Einklarierungs-Office zu finden, genau DIESE Insel als Lebens-Mittelpunkt für sich und seine Familie auserkoren hat!

