La Gomera – mit ihren 370 km2 die 2.-kleinste Insel der Kanaren und laut Reiseführer
„die wildeste der Kanaren“ hat uns in kürzester Zeit „absorbiert!
Die Nebelschwaden ziehen durch die eng stehenden, großen Bäume. Allerortens tropfen von Blättern, Farnen, Moosen und Ästen langsam Tropfen für Tropfen auf den feuchten Erd- und Moosboden, der gierig weiter aufsaugt.
Die feuchtglänzende hellgrau-braun schimmernde Rinde wird bewachsen von Farnen und Moosen – ein pittoreskes Bild, zauberhaft umrahmt von Vogelstimmen, manchmal eine Solo-Einlage, manchmal eine Orchester—Darbietung.. Plötzlich verstummt die musikalische Einlage … und ebenso plötzlich beginnt sie wieder, zaghaft-leise bis forsch-laut im Alleingang oder gleich lautstark im Zusammenspiel. Hin und wieder sehen wir einen der gefiederten Gesellen, aus den Nabelschwaden kommend und in ihnen wieder verschwindend. Es ist dunstig. Es ist-feucht. Es ist kühl. Wir sind im Nebel-Wunder-Wald von Nationalpark Garajonay auf La Gomera!



