Elafonisos oder „Unverhofft kommt oft“

Elafonisos, gut 30 Meilen südlich, dem östlichsten Finger des Peloponnes vorgelagert, lockt noch einmal mit den herrlichen Sanddünen – Sepp hat sie nur aus der Ferne gesehen, noch nicht „erspürt“ – und günstigerweise liegt es genau auf der Strecke zu unseren Pässen und den Paketen aus der Heimat – diese ist zwischen dem Mittelfinger und dem östlichsten Finger des Peloponnes. Genau passend für den heutigen Freitag nachmittag!
Well done! Einem stimmungsvollen Dünen-Spaziergang steht nichts mehr im Wege!

Nach etlichen Stunden Fahrt – über Stunden im Butterfly – lassen wir den Anker in einer der für mich schönsten Buchten Griechenlands, im Süden von Elafonisos, fallen.

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MONEMVASIA – „Gibraltar des Ostens“

Monemvasia – die „Inselfestung“

Monemvasia liegt auf der Ostseite des östlichsten Fingers am Peloponnes – der Peloponnes hat uns wieder!
Die Insel galt wegen der großen Schwierigkeiten, die mit Eroberungsversuchen verbunden waren, als das „Gibraltar des Ostens“. Warum es diese Schwierigkeiten gab, kann man sich beim Anblick dieser „Inselfestung“ durchaus vorstellen:

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„Der Weiße Mond“ auf Milos

Sarakiniko-Beach, der „Strand der Weißen Felsen“, haben wir schon vom Meer aus besucht – natürlich ist er auch auf dem Landweg erreichbar.
Diese skurril-faszinierende Mondlandschaft ist zwar ein Touristenmagnet, trotzdem ist nur ein kleines, verbogenes, fast nicht mehr lesbares Hinweisschild auf der einzigen Straße, von der aus man zu ihm abzweigen kann, aufgestellt. Auf dem unbefestigten Parkplatz steht nur eine „Würstlbude“ direkt neben dem Eingangsschranken, die wohl aufgrund der landesüblichen Temperaturen hauptsächlich Getränke + Obst führt. Den Schranken lässt man einfach im wahrsten Sinne des Wortes links liegen. Das war´s.

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Kykladen-Insel MILOS auf 4 Rädern

Das letzte verfügbare Mietauto der Insel ist unser!
Beim 1. Anbieter wollte ich es noch nicht glauben, dass Mietautos aktuell eine Mangelware sind, beim 2. kam ich in´s Zweifeln, der 3. hat mich endgültig davon überzeugt, dass das Gesetz der Hauptsaison besagt: Wenn Du schon das Glück hast, dass Dir überhaupt ein Auto angeboten wird, dann nimm es zu dem Preis, der Dir angeboten wird!
Denn der nächste Inselerkundungs-Wütige steht schon vor der Tür!

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Insel MILOS – Schnellfähren und Strandidylle

So schön es auch ist vor den weissen Felsen von Milos – heute, Montag, braucht Sepp wieder Internet!

So machen wir uns frühmorgens auf in die große hufeisenförmige Bucht von Milos, die wohl 90 % (oder mehr) der Insulaner beheimatet. Auch entlang der Küste ist die Netzversorgung bereits wieder gut! Wie fein! So brauchen wir nicht hetzen und Pauli, unseren braven Volvo Penta bemühen, um die Gerade zurückzulegen……

….. sondern der SW-Wind fährt mit gut 20 Knoten in Vitamine´s Segel und wir kreuzen
im schönsten Zickzack
zwischen Milos und der unbewohnten Insel Arkadio….

….. während Sepp in Vitamine´s Bauch Meetings abhält, Kundengespräche führt und tut, was Geschäfts-Mann so tun muss!

Die hohe Frequenz der Schnellfähren führt zum Gefühl eines „Spießrutenlaufes“ – eine neue Erfahrung – eine neue sportliche Disziplin!
Enorm, wie rasant diese teils kufenbestückten Ungetüme heranbrausen …..

….. den Geruch von verschmorenden Kabeln hinterlassen und im nächsten Moment schon wieder am Horizont verschwunden sind.

Der Hafenort Adamas mit seinen Industrieanlagen und Fährverkehr übt keine Anziehungskraft auf uns aus – wir lassen ihn im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und gehen vor einem fernab gelegenen ellenslangen, teilweise Sonnenschirm- und Liegestuhl-bestückten Sandstrand vor Anker, der recht gut vor SW geschützt ist. Der Wind reicht zwar, dass Vitamine einen ordentlichen Halbkreis auf dem Ankerapp zurücklegt, aber bei gut eingegrabenem Anker, 60 Meter Kette und sooooo viel Platz in alle Richtungen fühlen wir uns hier sehr wohl!
Auch, als wir dann tagsüber für etliche Stunden von ein paar großen Kollegen in die Mitte genommen werden.

große bucht auf Milos

Das Lokal am Strand bietet enorm viel Urlaubsflair – für uns nur eine Augenweide – aber schließlich haben wir ja unsere „Vitamine“!