Marathonisi – die Schildkröteninsel

„Der frühe Vogel erkundet mit dem Robinson-Crusoe-Feeling!“

Im Morgengrauen tuckert Vitaminchen los und wir sind tatsächlich kurz nach 7 Uhr das einzige Boot am feinen Sandstrand von Marathonisi und wohl die einzigen menschlichen Lebewesen auf der ganzen (unbewohnten) Insel und haben somit das Privileg, die Brutstätte der Unechten Karettschildkröte (Caretta Caretta) vorsichtig und bedacht in trauter Zweisamkeit zu erkunden.

Team-Work: Sand-Schildkröte auf Megathonisi
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bewegtes Wasser vor Chameo

Nach einer ruhigen Nacht folgt ein turbulenter Tag!
Wir bestaunen tagsüber die Vielzahl an großen und kleinen, dicken und dünnen Ausflugsbooten, die steuer- und backbord, vor dem Bug und hinter dem Heck bei uns vorbeirasen. Oftmals so knapp, dass wir das Gefühl haben, auch unser großer rosaroter Schwimmreifen als „Hier-bin-ich-Anzeiger“ könnte leicht mal „unter Boot“ kommen, und der daranhängende Schnorchler ebenso. Auch der entstehende Schwelll ist beachtlich und so beschränken wir uns – wie in der Winterzeit – auf enge Schwimm-Kreise rund um Vitamine.
Wo wollen sie denn bloß alle hin?

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mit Zephyros nach Zakynthos

Beim Brainstorming, von der SW-Spitze des Peloponnes nach Italien zu segeln oder auf günstigen Wind zu warten und dabei die Schönheiten der Westküste des Peloponnes in den Norden hinauf noch entdecken zu wollen, hat Windgott Aiolos naturgemäß ein gewichtiges Wort mitzureden.
Er flüstert uns, dass die nächsten Tage Zephyros (der Westwind) vorherrschend sein wird. Oder Flaute. Wie ungünstig, um ca. 320 Meilen in den Westen zu segeln!

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Methoni und ihr Burgfräulein

In Methoni, am SW-Zipfel des Peloponnes, starten wir um 6 h 30 Paulchen, um mit Vitaminchen an die kleine Mole zu fahren. Der Tag erwacht – die beste Zeit, um die Burganlage zu besichtigen, bevor der aufsteigende Feuerball einem den Schweiß aus allen Poren treibt.

Um 7 Uhr stehen wir vor den Toren. Und verharren:
das dicke Tor-Schloß samt Kette ist noch im Dienst.

Der Großteil der Besucher ist offensichtlich eher den Langschläfern und Sonne-Hungrigen zuzuordnen als den Frühaufstehern und Schattengewächsen!

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Kalamata – unser letzter Hafen in Griechenland

Auf nach Kalamata!
Unser wohl letzter Hafenaufenthalt in Griechenland, bevor wir nach Italien „zurückkehren“!
Und wir wissen vom letzten Aufenthalt, dass der relativ große Hafen Kalamata sowohl guten Diesel und – vor allem für diesen Besuch auch ausschlaggebend – gutes Trinkwasser zu bieten hat (die hohen Berge der Umgebung zeichnen wohl dafür verantwortlich) als auch einen lustigen Marineur, der mit seinem Moped auf den Piers hin- und herschießt und für alle Bootslagen eine Lösung parat hat.
Und wir wissen vom letzten Aufenthalt, dass die Stadt Kalamata eine hübsche, pulsierende Altstadt, eine entzückende kleine Bäckerei und sympathische kleine Lebensmittelgeschäfte zu bieten hat, die „klein, aber oho“ sind.

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