Wir sind mitten im „Garten“ von Claudia´s großer Familie – direkt hinter dem direkt am Fluss auf Stelzen stehendem Haus – einem Pfahlbau.
Dort, wo ein schmaler Steg aus Holzbrettern den einzig begehbaren Weg vorgibt und wo verschiedenste Palmäste in diesen kokett hineinwachsen.
Dort, wo Wäscheleine auf Outdoor-Küche trifft.
Dort, wo Kakaofrüchte, Acai, Kokosnüsse, Bananen, Limao Asedos, Annattos und noch viel mehr nur eine Armlänge entfernt wachsen.
Dort, wo ausgewachsene Schweine, Ferkel und ein Junghund den feuchten Boden unter uns bevölkern ….
…. zumindest bei Ebbe. Bei Flut ist dieser Teil des Schweinebereichs ein Teil des Flusses und wogt in grau-braun-grün.
Brasilien/Amazonas: auf nach Japiim Grande
Anker hoch!
Wir lassen den singenden Sand hinter uns und segeln weiter hinein in den Rio Pará!
Unsere heutige Tagesetappe soll uns in den Rio „Japiim Grande“ bringen!

Brasilien/Amazonas: Singendes „Ponta de Pedras“
Nein – nicht in der Touristenmetropole „Ponta de Pedras“- sondern südwestlich davon in einer Bucht mit Sandstrand. Und Schafen. Und einigen weißen Gebäuden mit rotem Dach.
Und sonst nix.
Ach ja – fast vergessen: Untiefen, die nur bei Ebbe zu sehen sind.
Sicherheitsabstand einhalten!
Brasilien/Amazonas: im Fluß Pará
Wie beeindruckend!
Die Mächtigkeit des Flußes „Pará“!
Wir folgen ihm bzw. dem Südufer der Insel Marajó, das steuerbord an uns vorbeizieht.
Hier heraussen, kurz nach der Stadt Soure, ist der Rio Pará“ noch an die 20 Kilometer / gut 12 Meilen breit !!!
Brasilien/Amazonas/Insel Marajo: Stadt Soure
Unsere erste Anlaufstelle im Amazonasgebiet!
Wir beginnen jetzt und hier, im SO der Insel Marajó, den Mythos Amazonas zu erleben, den Pulsschlag dieses legendären Flusses und seiner Bewohner zu spüren!
Die Verwirklichung eines Traumes!
Wie spannend!

