Elinkine – die vierte

Am Ufer von Elinkine in Casamance in Süd-Senegal ist ein Segelboot eingeparkt, mit Landleinen und Heckanker.
Hm….. ob dieser „Pier“ auch für Vitamine geeignet wäre?
Olivier hat bei seiner „Escondida“(was für ein klingender Name – benannt nach einer anspruchsvollen, in Frankreich sehr bekannten Comic-Figur der maritimen Lebens-Art), einen einziehbaren Kiel und lässt sich bei Ebbe trockenfallen bzw. in den Schlamm fallen. (Binta, Olivier´s senegalesischen Freundin, ist es lieber, Land gleich neben sich zu haben.)
DAS haben wir nicht – das können wir nicht. Wir sind ein klassischer Einrümpfer.
Und so landen wir mit unserem blauen Plastik-Roß an.
Wenn dies bei Ebbe geschieht, kann´s schonmal sein, dass man mit weit hinaufgezogenen Schlamm-Socken schlußendlich an Land kommt.
Aber wir sind ja Glücksis – hier gibt´s sogar eine Strand-Dusche!

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Casamance auf 4 Rädern

Vitamine wird das Wochenende alleine verbringen. Im ruhigen Flußabschnitt mit See-Ambiente beim Restaurant Chez Leon im weitverzweigten Fluß-Systems der Casamance („Kasamohs“ gesprochen – jaja – französisch halt! Für mich die schönste Sprache der Welt!) in Süd-Senegal.
Es ist das 1. Mal, seit wir on tour sind, dass wir sie über Nacht (und da gleich für 2 Nächte) vor Anker zurücklassen, um einen Ausflug zu machen. Wir wollen die Casamance in Süd-Senegal auf dem Landweg erkunden!

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Elinkine – durch die Gassen

Senegalesisches Fastfood – und das „homemade“:
Ein Baguette aufgeschnitten, hinein eine Fischbällchen-Soße (zumindest hat die hübsche junge Verkäuferin mit dem Baby auf dem Rücken bei meinem Blick in den Topf gemeint:
„c´est poisson“). gut und mild. Garniert mit frischen Tomaten, Gurken, einem Salatblatt, einem aufgeschnittenen hartgekochten Ei und Pommes (das Letztere müssen sie wohl von den Griechen abgeschaut haben).
Wenn gewünscht mit Ketchup oder Mayonnaise – Bon appetit!
Das Streetfood in der Stadt Elinkine, im weitverzweigten Fluß-System der Casamance, in Süd-Senegal schmeckt guuut!

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Elinkine – in der „Einkaufs-Straße“

Beim Gang durch die Einkaufszeile von Elinkine, im „Lebensbaum“ des weitverzweigten Fluß-Systems in Casamance (Süd-Senegal) entstehen die nächsten Wimmelbilder im Kopf:
Kinder und Tiere jeden Alters wuseln herum, Ziegen, Schweine, Schafe, Hunde, Katzen.
Geschäfte sind schwarze Löcher oder mit Fetzen verhängte Gestelle, mit einer immer wieder überraschenden Vielfalt an Waren – auch für Schafe interessant.
Es gibt Handy-Shops (weil Handy hat auch hier „jeder“) und Eistruhen ohne Eis. Und Werkstätten wie Schlossereien, Tischlereien und Mechaniker und Dienstleistungsbetriebe wie Bäckereien und Frisöre. Alles, was „Stadt“ halt so ausmacht. Es gibt sogar asphaltierte Strassen.
Obstverkäuferinnen neben der Straße rechnen lange, um mir das richtige Kleingeld zu retournieren.

Obstverkäuferinnen – strenge Rechnung, gute Freunde!
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Elinkine´s Fischindustrie

Elinkine, eine Stadt im Flußsystem von Casamance in Süd-Senegal.
Am Ufer vor dem überdachten, auf allen Seiten offenen Marktplatz ist reger Betrieb.
Unmengen von Frauen, Männern und Kindern bevölkern den Sandstrand, es wird geredet, gestikuliert, gelacht, gegessen, gespielt, Meinungsverschiedenheiten werden verbal ausgetragen. Verlierer gibt es keinen.
Eventuell leidet das Hörvermögen – der Geräuschpegel ist generell sehr hoch.
Hin und wieder landen Passagier-Pirogen an, alle Insassen brav mit oranger Schwimmweste versehen.

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